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Wie Fundbox mit Daten umgeht

Fundsachen bedeuten: Wir haben die Sachen anderer Leute und ihre Kontaktdaten. Diese Seite ist die kurze, konkrete Fassung davon, was das technisch heißt — jeder Satz hier beschreibt, was das System heute tatsächlich tut. Die juristische Fassung steht in unserer Datenschutzerklärung.


Wo die Daten liegen

Sämtliche Server, Datenbanken, Backups und hochgeladenen Bilder liegen in der AWS-Region eu-north-1 in Stockholm. E-Mails werden aus derselben Region versendet. Es gibt keine US-Region im Setup und keinen Schalter, um Daten aus der EU herauszubewegen.


Wo die KI läuft

Fotos und Beschreibungen werden von KI-Modellen verarbeitet, die wir über Amazon Bedrock innerhalb der EU beziehen: Stockholm (eu-north-1) für die Bild- und Textanalyse, Frankfurt (eu-central-1) für die Suchvektoren hinter dem Abgleich. Wir nutzen weder OpenAI noch einen anderen Anbieter, der die Daten in ein Drittland bringen würde.

  • Verarbeitung ausschließlich in der EU — keine Drittlandübermittlung
  • Keine Nutzung der Daten zum Training der Modelle
  • Aufruf pro Gegenstand, nie auf einem Massenexport

Wie lange eine Meldung bleibt

Eine Verlustmeldung wird spätestens 365 Tage nach ihrer Erstellung automatisiert anonymisiert. Kontaktdaten, hochgeladene Bilder, Abhol- und Versanddaten sowie die per E-Mail zugesandte Referenznummer und der Zugangslink werden unwiderruflich gelöscht. Erhalten bleibt allein die Beschreibung des Gegenstands ohne jeden Personenbezug — wir nutzen sie ausschließlich, um die Treffergenauigkeit zu verbessern. Meldungen mit bezahltem Versand bleiben bis zum Ablauf der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen erhalten, weil der Belegnachweis das verlangt.


Was mit Fotos passiert

Erkennt die Analyse sensible Inhalte — einen Ausweis, eine Bankkarte, einen Mitgliedsausweis — wird das Bild automatisch unkenntlich gemacht, bevor es jemand durchsieht. Das unbearbeitete Original liegt sieben Tage in einem nicht öffentlichen Bucket, damit das Personal einen Fehlalarm zurücknehmen kann, und verfällt danach von selbst. Bild-Links an Gäste sind signiert und kurzlebig, keine öffentlichen URLs.


Wer was sehen kann

Mitarbeitendenkonten sind auf ihr eigenes Venue und auf eine Rolle beschränkt; ein Konto kann die Gegenstände eines anderen Venues nicht lesen. Änderungen an einem Gegenstand und jeder Gastzugriff über einen per E-Mail versandten Link werden protokolliert. Genau das erlaubt uns, „wer hat das wann gesehen“ zu beantworten, statt zu raten.


Wer sonst beteiligt ist

Die vollständige Liste der Dienste, die in unserem Auftrag Daten verarbeiten, und wofür jeder da ist:

  • Amazon Web Services (EU) — Hosting, Speicher, KI-Modelle, E-Mail-Versand
  • Stripe — Zahlung, nur wenn ein Gast den bezahlten Versand wählt
  • DHL — Adressprüfung und Versandlabel, nur bei einer Sendung
  • Sentry — Fehler-Monitoring, ausschließlich technische Daten
  • Google Analytics — nur diese Website, und nur nach Deiner Einwilligung
  • Calendly — Terminbuchung, wird nur auf Deinen Klick geladen

Fragen und Anliegen

Auskunft, Berichtigung, Löschung, Datenexport oder Widerspruch: Eine formlose E-Mail genügt, und Du kannst Dich außerdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Venues, die Fundbox einsetzen, können die Unterlagen anfordern, die ihr eigener Datenschutzbeauftragter braucht.

Kontakt: [email protected]

Zur Datenschutzerklärung →
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